Business mit Stil

Souverän auftreten, besser wirken, mehr erreichen

Der amerikanische Präsident Calvin Coolidge (1872–1933) lud einst Freunde aus seiner Heimatstadt zum Abendessen ins Weiße Haus ein. Unsicher aufgrund ihrer eigenen Tischmanieren machten die Gäste all das nach, was Coolidge tat. Diese Strategie funktionierte bis zu dem Zeitpunkt als der Kaffee serviert wurde. Der Präsident goss seinen Kaffee in die Untertasse und fügte ihm Milch und Zucker bei. Die Gäste taten es ihm nach. Dann beugte sich Coolidge zur Seite und stellte seine Untertasse für die Katze auf den Boden…

Die gute Nachricht vorweg: Nur selten kommen wir in der Verlegenheit, im Weißen Haus zu dinieren. Doch auch im alltäglichen Umfeld sind Fettnäpfchen reich gesät. Kaum ein anderes Thema ist nämlich so allgegenwärtig wie das der Umgangsformen – mit ihm werden wir Tag für Tag im privaten und beruflichen Umfeld konfrontiert: Sei es bei Fragen des Dresscodes, bei Begrüßungsritualen, in Sachen Smalltalk oder in punkto Tisch-Sitten. Und manchmal ist die Wahrheit schwierigerweise nicht eindeutig schwarz oder weiß, sondern vielmehr grau: zu viel des Guten – oder in diesem Fall zu viel der guten Umgangsformen – kann nämlich unbewusst Distanz schaffen und Menschen auf Abstand halten. Stellen wir uns beispielsweise einen Unternehmensberater vor, der in einem schwarzen Anzug mit weißem Hemd und roter Krawatte für das Gespräch mit einem Manager hervorragend gekleidet ist. Sollte der Berater jedoch den Dialog mit einem Mitarbeiter aus Fertigung suchen, würde sein förmlicher Aufzug in Windeseile Distanzen schaffen und stände einem vertrauensvollen Austausch  im Wege. Trotz vieler Kniggeregeln bleibt eines daher unverzichtbar: es ist das Fingerspitzengefühl für Menschen, für Situationen und für die Erwartungen, die sich daraus ergeben. Gutes Benehmen ähnelt daher keineswegs einem steifen Korsett, das einen kaum man selbst sein lässt. Im Gegenteil: Gute Umgangsformen geben Sicherheit und Entfaltungsspielraum. Nur wer weiß, wo welche Spielregeln das Spielfeld begrenzen, kann sich selbstbewusst, souverän, charmant und angemessen in Szene setzen.

 

Die Inhalte

Gern richte ich mich nach Ihren individuellen Vorstellungen. Anbei finden Sie mögliche Inhalte für einen Vortrag, Seminar oder Coaching zum Thema "Business mit Stil".

 

Erster Eindruck: Voraussetzungen optimieren

Der erste Eindruck entsteht innerhalb von wenigen Sekunden. Gut tut, wer diese entscheidenden Sekunden nachhaltig nutzt um ein positives Bild von sich zu vermitteln. Denn einen falschen ersten Eindruck zu revidieren, ist um ein Vielfaches schwerer. Durch einfache Komponenten werden nicht nur der erste Eindruck, sondern auch der weitere Umgang und die damit einhergehende Wirkung auf andere nachhaltig beeinflusst. Zu den wichtigsten Faktoren gehören nonverbale Signale wie das Erscheinungsbild (z. B. Dresscodes und Farbwirkung) sowie die Grundregeln einer positiven Körpersprache.

 

Begrüßungs- und Vorstellungsrituale

Erfahrungsgemäß besteht im Bereich der Begrüßungs- und Vorstellungsrituale Schulungsbedarf, um das tägliche Miteinander zu erleichtern. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht begrüßt und vorgestellt wird. Umso besser, wenn man weiß, wer wem den Vortritt bei Begrüßungen lässt und wie man sich selbst bzw. andere einander vorstellt.

 

Smalltalk

Gerne wird der Smalltalk auch als die Kunst des kleinen Gesprächs bezeichnet. Tatsächlich finden tagtäglich im beruflichen Umfeld Smalltalk-Gespräche statt, sei es im Vorfeld eines Meetings oder beim Termin mit einem Kunden. Das Wissen um Gesprächseinstieg, Themen, Fragetechnik und Körpersprache beim Smalltalk kann nicht nur das Leben deutlich vereinfachen, sondern auch den weiteren Gesprächsverlauf positiv beeinflussen. Nur wer die Kunst des kleinen Gesprächs und den Spagat zwischen Zurückhaltung und Aufmerksamkeit beherrscht, kann von Anfang an mit einem souveränen Auftreten überzeugen.

 

Besonderheiten

Wer geht auf der Treppe vor? Wer darf zuerst einen Aufzug betreten? Wer hält wem die Tür auf? Welche Besonderheiten gelten im Umgang mit Kunden bzw. Gästen? So lauten typischerweise die kleinen Herausforderungen des Alltags, die es zu meistern gilt.

 

Geschäftsessen

Hier wird das korrekte Benehmen bei Tisch besprochen um sicherzugehen, dass die Mitarbeiter sich beim Essen in Gesellschaft an die gängigen Benimmregeln halten können. So werden zum Beispiel die Fragen erörtert: Wo gehört die Serviette (nicht) hin? Wie esse ich schwierige Gerichte? Wie und wo lege ich das Besteck ab? Dieser Baustein kann mit einem praktischen Übungsmenü (Mittagessen) kombiniert werden.

 

Interkultureller Knigge

Andere Länder, andere Sitten: Kenntnisse über kulturelle Unterschiede sind nicht nur wichtig, wenn man ins
Ausland reist. Auch im Inland treffen wir auf andere Kulturen und Gepflogenheiten die uns vor immer neue Herausforderungen stellen. In diesem Baustein werden insbesondere die Unterschiede im Vergleich zu den deutschen Gepflogenheiten aufgezeigt und für kulturelle Prägung sensibilisiert. Im Fokus stehen dabei die Länder USA, Frankreich, Großbritannien, Russland, China und Japan.

 

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Schlagfertigkeit

Gekonnt kontern

Wer tagtäglich Kundenkontakt hat, weiß, welche Bemerkungen einem um die Ohren fliegen können. Die harte Form der Schlagfertigkeit, bei der es tatsächlich darum geht, verbal "zurückzuschlagen" eignet sich in diesen Fällen als Konterstrategie jedoch eher schlecht als recht.

 

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Die meisten Menschen geben zu Protokoll, dass sie sich mit dem Führen des souveränen Smalltalks schwer tun. Einige Tipps können das Leben da deutlich vereinfachen